Neufassung der Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten

Im Amtsblatt der EU wurde die Richtlinie 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (Neufassung) veröffentlicht. Wesentliche Inhalte sind:

  • Die Richtlinie ersetzt die Richtlinie 2002/95/EG (RoHS), die vorschreibt, dass neue Elektro- und Elektronikgeräte seit dem 1. Juli 2006 grundsätzlich kein Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenyl (PBB) und polybromierten Diphenylether (PBDE) enthalten dürfen.
  • Anhang I enthält die Produktkategorien, die unter den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen. Gegenüber der alten RoHS-Richtlinie wurden die Stoffverbote auf medizinische Geräte und Überwachungs- und Kontrollinstrumente ausgeweitet.
  • Die Stoffverbote werden stufenweise auf die zusätzlichen Produktkategorien ausgeweitet. Elektro- und Elektronikgeräten, die neu in den Geltungsbereich der Richtlinie fallen, dürfen bis zum 22.07.2019 auf dem Markt verbleiben.
  • Regelungen zur EU-Konformitätserklärung und zur CE-Kennzeichnung von Elektro- und Elektronikgeräten, die der RoHS-Richtlinie unterliegen

 
Die Richtlinie muss bis zum 02.01.2013 in nationales Recht umgesetzt werden.

Richtlinie 2011/65/EU


01.07.2011
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